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20.06.2014: Friedenswanderung

Die diesjährige Friedenswanderung stand ganz unter dem Eindruck der aktuellen kriegerischen Konflikte. Ende Mai war das Kolpingwerk Litauen Gastgeber der 47. Internationalen Kolping- Friedenswanderung.


Das Kolping- Begegnungszentrum in Troskunai machte seinem Namen alle Ehre: Kolpingschwestern und -brüder aus Litauen, Südtirol, Österreich, Luxemburg, Deutschland und der Schweiz trafen nach und nach ein, Hände wurden geschüttelt, ein freundliches Hallo, spürbare Freude überall, die Kolpingfreunde nach einem Jahr gesund wiederzusehen. Ende Mail fand die 47. Internationale Friedenswanderung in Litauen statt. Viele Teilnehmer kennen sich schon über Jahre, andere sind ganz neu dabei, aber fremd war niemand. Die Gastgeber, allen voran die Zentralsekretärin Lina Kalibataite mit ihren Mitstreitern, machten allen mit ihrer von Herzen kommenden Freundlichkeit das „Ankommen“ leicht.

163 Kolpinger waren der Einladung zu dieser 47. Friedenswanderung gefolgt, die unter dem Motto „Mit Frieden in die Zukunft“ stand. Wie unsicher gerade Friede und Freiheit in Osteuropa sind, zeigen gerade die jüngsten Ereignisse in der Ukraine, und so konnte Ort und Zeitpunkt für diese Friedenswanderung nicht besser gewählt werden.

Das Thema „Frieden“ zog sich dann auch wie ein roter Faden durch die gesamte Veranstaltung, auch schon bei dem Eröffnungsgottesdienst durch den Generalpräses des Internationalen Kolpingwerkes, Msgr.  Ottmar Dillenburg. Er regte an,  für den Frieden in der Welt und in unseren Familien zu beten und durch unser Tun der Welt zu zeigen, wir wollen in Frieden und Freiheit leben und werden dafür mit unseren Mitteln kämpfen.  

Auch später im Festzelt griff  der Vorsitzende des Kolpingwerkes Litauen, Pfarrer Saulius Filipavicius, in seiner Begrüßung das Thema wieder auf, als er sagte: „Bis jetzt haben die Menschen meiner Generation den Frieden als etwas Selbstverständliches angenommen. Und auf einmal haben uns die letzten Ereignisse in der Ukraine wach gemacht. Wir haben verstanden, welchen Wert Frieden in sich trägt. Wir haben auch begriffen, dass man sich für den Frieden einsetzen soll. Daher erhält das Moto dieser Wanderung und Eure Teilnahme an dieser Veranstaltung eine besondere Bedeutung.  Auf physische und geistige Weise wollen wir der Welt sagen: Wir wollen im Frieden leben, wir geben uns Mühe, den Frieden zu bewahren, wir wollen ein Europa, das wir unser Zuhause nennen, in dem wir uns wohl und in Sicherheit fühlen“.    

Bernhard Leifeling

Der ausführliche Bericht und Fotos sind zu finden unter  www.friedenswanderung.lt


Die Teilnehmer der Friedenswanderung

Msgr. Otmar Dillenburg, Generalpräses des Internationalen Kolpingwerkes.

Der Vorsitzende des Kolpingwerkes Litauen, Pfarrer Saulius Filipavicius, bei seiner Rede.

Gastgeberin Lina Kalibataite mit dem Veranstalter der letztjährigen Friedenswanderung in Wanne-Eickel, Olaf Herzog.

Das freundliche Betreuungsteam aus Litauen.

Diese Teilnehmer aus 8 Kolpingsfamilien reisten mit dem Bus an. Sie kamen aus Gronau, Heek, Hollage, Leipzig, Minden, Mülheim/Ruhr, Rheine und Syke.