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09.12.2016: Deutschland - Ungarn

Ein Hotel als Zeichen der Freundschaft

Alles begann im Mai 1991 mit Überlegungen des Zentralvorsitzenden des ungarischen Kolpingwerkes, Lászlo Korinek und Joachim Lehmann, damals Geschäftsführer des Kolpingwerkes Augsburg. Sie wollten eine Familienerholungs- und Bildungsstätte in Ungarn aufbauen. Mit Unterstützung des Kolping-Bildungswerkes Augsburg und des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl wurde im ungarischen Alsópáhok ein Familienhotel ins Leben gerufen und im Oktober 1996 fertiggestellt und eingeweiht.

Das seinerzeit erste Familienhotel Ungarns konnte 1996 von Kolping Ungarn mit maßgeblicher Unterstützung durch Kolping Augsburg eröffnet werden. Es hat als Kolping-Hotel eine christliche Ausrichtung und misst der Familie höchste Bedeutung bei. Am 8. Oktober 2016 feierte das seit seiner Eröffnung mehrfach ausgezeichnete Hotel in Alsópáhok am Plattensee mit rund 300 Gästen sein 20-jähriges Jubiläum, beginnend mit einem Festgottesdienst. Die Bedeutung des Hotels für Ungarn und die deutsch-ungarische Freundschaft zeigte sich auch an den prominenten Gästen und Rednern. Neben János Szabó, dem Geschäftsführer der Ungarischen Kolping-Stiftung für Familienerholung, sprach Katalin Novák, die Staatssekretärin im ungarischen Ministerium für Humanressourcen, zuständig für Familien- und Jugendangelegenheiten, ein Grußwort. Sie hob insbesondere die Bedeutung der Familie für die Entwicklung der Gesellschaft und als Fundament eines Landes hervor.

Ganz entscheidend für das Gelingen dieses Projektes war und ist das partnerschaftliche Miteinander zwischen Ungarn und Deutschland. Schon 1994 wurde ein Partnerschaftsvertrag zwischen der Ungarischen Stiftung für die Großfamilie und dem Kolping-Bildungswerk in der Diözese Augsburg e. V. geschlossen. Hier wurde der Wille einer langfristigen, engen Zusammenarbeit zum Wohl der Menschen in beiden Ländern im Sinne Adolph Kolpings beurkundet.