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19.05.2017: Bleiben oder gehen? Perspektiven für Osteuropa

Kolping Rumänien unterstützt Renovabis-Pfingstaktion


Zum Auftakt der Pfingstaktion des Osteuropa-Hilfswerks Renovabis berichtete Kolping Rumänien von seiner Arbeit. Kolping-Referentin Ingrid Arvay aus Rumänien war eingeladen, um von der Situation vor Ort zu erzählen. Bei einer Pressekonferenz mit dem Kölner Erzischof Kardinal Woelki berichtete sie von ihrer Arbeit:

„In Rumänien gibt es etwa 350.000 sogenannte Euro-Waisen“, so Ingrid Arvay. „Gerade in dieser wichtigen Zeit fehlt den Kindern ein Elternteil oder sogar beide.“ Kolping betreut einige dieser Kinder in einem Tageszentrum und versorgt sie mit einer Mahlzeit, bietet Hausaufgabenbetreuung und Spiele an und hat ein offenes Ohr für die Kinder, die oft noch in den Kindergarten gehen oder die Grundschule besuchen. 

Im Zentrum der Pfingstaktion steht das Schicksal der sogenannten „stillen Migranten“, die aus Osteuropa kommen, um in Deutschland Geld zu verdienen. „Bleiben oder Gehen? – Menschen im Osten Europas brauchen Perspektiven!“, so lautet das Motto der Renovabis-Pfingstaktion 2017.

Die Zusammenarbeit zwischen Kolping und Renovabis in Osteuropa ist bewährt und gut – Kolping ist Träger vieler Projekte, die den Menschen in Osteuropa helfen.