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14.08.2012: Zusammen sind wir weniger allein – Integration in der Praxis.

Vom 4.-11. August 2012 trafen sich 42 Jugendliche in Brixen, Südtirol. Die jungen Leute kamen aus 13 Ländern: von A wie Albanien über B wie Bolivien, S wie Schweiz und T wie Tschechische Republik. Die diesjährige europäische Jugendwoche fand statt unter dem Motto „Zusammen sind wir weniger allein – Integration erleben“. Organisiert wurde die Jugendwoche von der Kolpingjugend Südtirol, die zum Ziel hatten, viele unterschiedliche Facetten von Integration aufzuzeigen. Vier Tage stehen daher jeweils unter einem Motto wie Sprache, Kultur, Religion und Solidarität. An dem Tag unter dem Motto Sprache haben sich die Jugendlichen – schon gewöhnt an die Sprachenvielfalt in der Gruppe – mit gehörlosen Jugendlichen getroffen. Dort lernten sie einige Wörter in Gebärdensprache – unter anderem das Wort für cool – bei dem die Augen für die oo’s stehen. (siehe Bild). Ganz ohne Sprache kam das gemeinsame Fußballspiel aus.

 

Beim Thema Solidarität haben die Teilnehmer viel aus ihren Ländern berichtet und es wurde in Rollenspielen, Übungen und kleinen Theaterstücken die verschiedenen Aspekte beleuchtet. Emotional wurde die Diskussion auch als es um Migration ging – welche Folgen hat es, wenn aus einem Land die jungen, gut ausgebildeten Menschen alle auswandern? Wie sieht Armut aus und welche Bilder haben wir von Bettlern. Der Tag fand dann einen harmonischen Ausklang bei einem Grillfest.

Solidarität konnten die Teilnehmer jeden Tag einüben, da sie bei der Zubereitung der Mahlzeiten helfen mussten. Highlight war der italienische Kochabend, an dem die Teilnehmer gemeinsam verschiedene Vor- und Hauptspeisen und Desserts zubereiteten. Das Abendessen zog sich dann – ganz typisch italienisch – über einige Stunden hin.

Viel Lob gab es für das abwechslungsreiche Programm und die gute Organisation: Heinz Strässle aus der Schweiz: „Das Leiterteam hat es jeden Tag aufs Neue geschafft, die südtiroler Kultur und spannende Aspekte zum Thema Integration miteinander zu verknüpfen.“

„Wir waren überrascht, dass die Jugendlichen so interessiert an Land und Leute waren und wir sind stolz, dass wir unsere Region zeigen konnten.“ so Alexander Maccagnola, aus dem Team der Organisatoren.

Bilder: Ivan Perathoner


Assoziationen zu Integration

Cool - in Gebärdensprache

Gottesdienst

In Meran

Mit den Gehörlosen

Pater Ulrich

Pizza: Teil des italienischen Abends