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Traditionelles Treffen von DV Dresden und Meißen und Kolping Tschechien

Tradition haben die Partnerschaftstreffen des Kolpingwerkes DV Dresden-Meißen mit der Kolpingsfamilie Prag, einmal im Jahr in Deutschland, einmal in Tschechien. Ort des diesjährigen Treffens in Deutschland war das Internationale Begegnungszentrum (IBZ) im Kloster St. Marienthal. 

Der Begriff „Grenzerfahrung“ ein wesentlicher bei diesem Treffen mit dem Besuch des „Dreiländerpunktes“ (Deutschland/Polen/ Tschechien) in Zittau, der dazu einlud, sich über die Bedeutung des europäischen Zusammenwachsens auszutauschen. In den Gesprächen wurde deutlich, dass Dankbarkeit für das Erreichte angebracht ist und wir mit unserer Partnerschaftsarbeit einen – wenn auch sehr kleinen – Beitrag zur Völkerverständigung leisten.

Dem Kolpingwerk DV Dresden-Meißen ist es ein Bedürfnis, das Sozialprojekt „Frauenhaus“ der Kolpingsfamilie Prag zu unterstützen, und so wurde im Rahmen des Partnerschaftstreffens ein Spendenscheck in Höhe von 2.500 Euro übergeben.

 

04.09.2012: Neuer Generalsekretär Markus Demele nimmt seine Arbeit in Köln auf

Am 3. September hat der promovierte Sozialwissenschaftler und Diplom-Theologe Markus Demele (33) aus Frankfurt seine Arbeit im Generalsekretariat des Kolpingwerkes in Köln aufgenommen. Sein Vorgänger Hubert Tintelott wird nach 39 Jahren Ende November in Ruhestand gehen.

Demele war im Frühjahr vom international besetzten Generalrat des Verbandes zunächst für eine Periode von zehn Jahren gewählt worden. Als Generalsekretär ist er für die inhaltliche Arbeit des Internationalen Kolpingwerkes verantwortlich, das derzeit rund 450.000 Mitglieder in 61 Ländern zählt.

“Ich freue mich auf die vielfältige Arbeit im Dienst des internationalen Verbandes. Das große Erbe, das uns Adolph Kolping hinterlassen hat, fordert angesichts der globalen Herausforderungen innovative und effiziente Ansätze für eine Welt, in der die Früchte der Erde gerechter verteilt werden als bisher“, so Demele bei seinem Amtsantritt. Nach den Jahren der schnellen Ausbreitung des Verbandes in über 60 Länder, gelte es nun, die innerverbandliche Solidarität weiter auszubauen und die Strukturen in den einzelnen Ländern nachhaltig zu gestalten. „Der Einfallsreichtum und die Kraft des gelebten Christentums von fast einer halben Millionen Kolpingmitglieder in ihren Kolpingfamilien und Kolpinggemeinschaften können auch anderen Mut machen, an die Möglichkeit solidarischer und gerechter Gesellschaften überall auf der Welt zu glauben.“ Eine der wichtigsten Aufgaben des neuen Generalsekretärs wird die Begleitung des auf fünf Jahre angelegten Organisationsentwicklungsprozesses in dem internationalen Sozialverband sein.

Lebenslauf

Markus Demele wurde am 26. November 1978 in Lüneburg geboren. Nach dem Abitur absolvierte er ein duales Studium der Betriebswirtschaftslehre und nahm nach dem Abschluss das Studium der Katholischen Theologie in Frankfurt am Main auf. Während eines Auslandssemesters in Kenia lernte er das Internationale Kolpingwerk kennen, seine Diplomarbeit verfasste er über das Mikrofinanzprogramm des Kolpingwerkes Uganda. 2006 machte er den Abschluss als Diplom-Theologe an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen Frankfurt am Main. Seitdem war er je zu 50 Prozent als Referent für Jura und Wirtschaftswissenschaften in der Katholischen Hochschulgemeinde an der Universität Frankfurt am Main und als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Nell-Breuning-Institut in Frankfurt am Main tätig. Im August 2012 hat er die Promotionsprüfung zum Dr. rer. pol. im Bereich Entwicklungspolitik abgelegt. Markus Demele ist verheiratet.