
Mehr als acht von zehn Europäern meinen, dass die Mitgliedstaaten enger zusammenarbeiten sollten, und über die Hälfte vertraut darauf, dass die EU langfristig gestärkt aus der Krise hervorgeht. Insgesamt bleibt das Vertrauen der Bürger in die Europäischen Institutionen höher als das in ihre nationalen Parlamente und Regierungen (31 Prozent gegenüber 28 Prozent).
In Deutschland meinen jetzt 32 Prozent der Befragten, dass der Höhepunkt der Auswirkungen der Krise auf dem Arbeitsmarkt bereits erreicht ist. Das ist ein Anstieg von acht Prozentpunkten im Vergleich zum Herbst 2011. Für die Deutschen sind Staatsverschuldung, steigende Preise und das Bildungssystem die drängendsten Probleme ihres Landes, während in fast allen anderen EU-Staaten die Arbeitslosigkeit oder die allgemeine wirtschaftliche Situation an erster Stelle stehen. Europaweiten Rückhalt haben die politischen Prioritäten der Europäischen Kommission, nämlich Wachstum, Stabilität und Beschäftigung.
Den Bericht finden Sie hier.