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13.08.2012: Eurobarometer-Umfrage: Europäer sehen EU auf dem richtigen Weg

Die Unterstützung der Europäer für die Krisenbewältigung der EU wächst. Das zeigen die heute (Freitag) veröffentlichten Ergebnisse der aktuellen Eurobarometer-Umfrage. Insgesamt glauben 40 Prozent der Europäer, dass die EU auf dem richtigen Weg ist, aus der Krise zu kommen und sich globalen Herausforderungen zu stellen. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als noch vor einem halben Jahr. Deutlich weniger, nämlich 31 Prozent, sehen die EU auf dem falschen Weg.

Mehr als acht von zehn Europäern meinen, dass die Mitgliedstaaten enger zusammenarbeiten sollten, und über die Hälfte vertraut darauf, dass die EU langfristig gestärkt aus der Krise hervorgeht.  Insgesamt bleibt das Vertrauen der Bürger in die Europäischen Institutionen höher als das in ihre nationalen Parlamente und Regierungen (31 Prozent gegenüber 28 Prozent).

In Deutschland meinen jetzt 32 Prozent der Befragten, dass der Höhepunkt der Auswirkungen der Krise auf dem Arbeitsmarkt bereits erreicht ist. Das ist ein Anstieg von acht Prozentpunkten im Vergleich zum Herbst 2011. Für die Deutschen sind Staatsverschuldung, steigende Preise und das Bildungssystem die drängendsten Probleme ihres Landes, während in fast allen anderen EU-Staaten die Arbeitslosigkeit oder die allgemeine wirtschaftliche Situation an erster Stelle stehen. Europaweiten Rückhalt haben die politischen Prioritäten der Europäischen Kommission, nämlich Wachstum, Stabilität und Beschäftigung.

Den Bericht finden Sie hier.


Eurobarometer