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Traditionelles Treffen von DV Dresden und Meißen und Kolping Tschechien

Tradition haben die Partnerschaftstreffen des Kolpingwerkes DV Dresden-Meißen mit der Kolpingsfamilie Prag, einmal im Jahr in Deutschland, einmal in Tschechien. Ort des diesjährigen Treffens in Deutschland war das Internationale Begegnungszentrum (IBZ) im Kloster St. Marienthal. 

Der Begriff „Grenzerfahrung“ ein wesentlicher bei diesem Treffen mit dem Besuch des „Dreiländerpunktes“ (Deutschland/Polen/ Tschechien) in Zittau, der dazu einlud, sich über die Bedeutung des europäischen Zusammenwachsens auszutauschen. In den Gesprächen wurde deutlich, dass Dankbarkeit für das Erreichte angebracht ist und wir mit unserer Partnerschaftsarbeit einen – wenn auch sehr kleinen – Beitrag zur Völkerverständigung leisten.

Dem Kolpingwerk DV Dresden-Meißen ist es ein Bedürfnis, das Sozialprojekt „Frauenhaus“ der Kolpingsfamilie Prag zu unterstützen, und so wurde im Rahmen des Partnerschaftstreffens ein Spendenscheck in Höhe von 2.500 Euro übergeben.

 

13.07.2012: Deutschland - Tschechische Republik: Begegnung schafft Vertrauen

Vom 25. bis 27. Mai 2012 trafen sich Vertreter der Kolpingsfamilie Prag und des Kolpingwerkes Diözesanverband Dresden und Meißen im Kloster Hejnice zum Austausch und besseren Kennenlernen. Damit wurde eine im Jahr 1999 gegründete Partnerschaft, die zwischenzeitlich ganz zum Erliegen kam, neu belebt.

Während es zu Beginn der partnerschaftlichen Verbundenheit noch gemeinsame Kinder- und Sommerlager waren, steht bei den heutigen Treffen der Erfahrungsaustausch über die im jeweiligen Partnerverband geleistete Arbeit im Vordergrund, die gemeinsame Besichtigung von Kulturdenkmälern, das gegenseitige Lernen von Volksliedern der jeweils anderen Sprache und die Planung gemeinsamer Aktivitäten.

Diese Begegnungen, die durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfond unterstützt werden und jährlich ein bis zweimal stattfinden sollen, helfen mit, die geschichtlich belasteten Beziehungen zwischen Deutschen und Tschechen aufzuarbeiten und schaffen durch die Begegnungen auf menschlicher Ebene auch neues Vertrauen für ein Zukunft gerichtetes Miteinander der benachbarten Völker.