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01.03.2011: Köln

Generalpräses Msgr. Axel Werner verlässt das Internationale Kolpingwerk

Rückkehr in den pastoralen Dienst seiner Heimatdiözese Köln
Im Einvernehmen mit dem Erzbischof von Köln, dem Protektor des Internationalen Kolpingwerkes, Joachim Kardinal Meisner, verlässt Generalpräses Monsignore Axel Werner am 30. April 2011 das Internationale Kolpingwerk, um danach als Priester im Erzbistum Köln eine andere verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen.


Monsignore Axel Werner war am 30. April 2002 in das höchste Amt des Kolpingwerkes gewählt worden. Als Generalpräses repräsentierte er das Kolpingwerk, das 450.000 Mitglieder in 61 Ländern der Erde hat. Zuvor war er sieben Jahre lang als Pfarrer in Ecuador und Mexiko tätig. Nach neunjähriger Amtszeit als Generalpräses kehrt er in den pastoralen Dienst seiner Heimatdiözese Köln zurück.

Die in Köln versammelten Mitglieder des Generalpräsidiums, des Vorstandes des Internationalen Kolpingwerkes, wurden von der Mitteilung des Rücktritts sehr überrascht. Sie äußerten jedoch Verständnis für die vorgetragenen pastoralen Notwendigkeiten in der Erzdiözese Köln. Ausdrücklich dankten sie Monsignore Axel Werner für die bisherige vertrauensvolle Zusammenarbeit und für seinen Einsatz als Generalpräses in den vergangenen neun Jahren. In dieser Zeit konnten in allen Teilen der Welt bedeutsame Fortschritte in der Arbeit des Kolpingwerkes erzielt werden. Die Renovierung der Minoritenkirche in Köln und die Eröffnung eines Kolpinghauses in Rom sind herausragende Ereignisse in seiner Amtszeit. Das Generalpräsidium hat unmittelbar die notwendigen Schritte eingeleitet, um so schnell wie möglich zur Wahl eines neuen Generalpräses zu kommen.